IngNovis · Kundenwissen

Sie haben Fragen zu Ihrem Sanierungskompass?

Hier erfahren Sie, wie Sie mit der Sanierungssimulation herausfinden, welche Maßnahmen sich lohnen, und wie Ihnen der Kostenkompass zeigt, was die Sanierung finanziell für Sie bedeutet.

Orientierung

Was möchten Sie herausfinden?

Ob Wärmepumpe, Dämmung, Photovoltaik oder Finanzierung einer Sanierung: Hier finden Sie verständliche Antworten zum IngNovis Sanierungskompass. Die Sanierungssimulation zeigt energetische und wirtschaftliche Auswirkungen. Der Kostenkompass hilft Ihnen, die persönliche Belastung als Eigentümer, Vermieter oder Mitglied einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) einzuschätzen.

01 · SANIERUNGSSIMULATION

Was bringt eine Sanierung meines Gebäudes?

Welche Maßnahme spart am meisten Energie und Geld? Was kostet sie? Und welche Variante ist für mein Gebäude sinnvoll? Probieren Sie Maßnahmen und Heizsysteme aus, vergleichen Sie zwei Varianten und testen Sie, wie sich Energiepreise auswirken.

Zur Sanierungssimulation

02 · KOSTENKOMPASS

Was kommt finanziell auf mich zu?

Was muss ich selbst bezahlen? Wie hoch wäre meine monatliche Belastung? Und was ändert sich, wenn ich in einer Eigentümergemeinschaft bin, das Gebäude allein besitze, selbst darin wohne oder vermiete? Der Kostenkompass zeigt die Folgen für Ihre persönliche Situation.

Zum Kostenkompass

Sanierungssimulation · Grundlagen

Den Gebäudezustand verstehen

Die Schulnoten helfen, den energetischen Zustand einzuordnen. Danach zeigen die simulierten Maßnahmen, welche Verbesserungen sinnvoll sein können.

Wo sollte ich bei meinem Gebäude zuerst hinschauen?

Beginnen Sie mit den Schulnoten für Gebäudehülle und Heizung. Prüfen Sie anschließend in der Simulation einzelne Maßnahmen. So sehen Sie, an welchen Stellen sich der Energiebedarf und die Energiekosten besonders deutlich verändern.

Was bedeuten die Schulnoten und wann besteht Handlungsbedarf?

Der Sanierungskompass bewertet den energetischen Zustand mit Schulnoten von 1 (sehr gut) bis 6 (sehr schlecht). So erkennen Sie auf einen Blick, wo sich eine genauere Betrachtung lohnt.

Noten 1 und 2: Kein Handlungsbedarf. Die Bewertung ist gut bis sehr gut. Aus energetischer Sicht besteht hier normalerweise kein Anlass für zusätzliche Sanierungsmaßnahmen.

Noten 3 und 4: Genau hinschauen. Es gibt Verbesserungspotenzial. Prüfen Sie in der Simulation, welche Einsparung eine Maßnahme bringt und wie sich Investitionskosten und Amortisation dazu verhalten.

Noten 5 und 6: Handlungsbedarf. Ein sehr schlechter energetischer Zustand ist nicht nur eine Frage der laufenden Heizkosten. Auch der langfristige Werterhalt und die Zukunftsfähigkeit des Gebäudes gewinnen an Bedeutung. Hier sollten mögliche Verbesserungen gezielt geprüft und priorisiert werden.

Konzentrieren Sie sich zunächst auf die schwächer bewerteten Bereiche. Die Simulation zeigt Ihnen anschließend, welche Maßnahmen tatsächlich sinnvoll sind.

Womit rechnet der Sanierungskompass?

Damit sich unterschiedliche Sanierungsmaßnahmen und Heizsysteme fair miteinander vergleichen lassen, rechnet der Sanierungskompass mit einem einheitlich berechneten Energiebedarf. Grundlage sind die Eigenschaften Ihres Gebäudes und festgelegte Annahmen.

Der tatsächlich gemessene Energieverbrauch hängt dagegen stark davon ab, wie ein Gebäude genutzt und beheizt wird. Wer beispielsweise weniger Räume heizt oder niedrigere Raumtemperaturen wählt, verbraucht möglicherweise weniger Energie, obwohl das Gebäude unverändert ist.

Durch die einheitliche Berechnung erkennen Sie, welche Unterschiede tatsächlich auf die ausgewählten Maßnahmen zurückgehen. Das schafft eine verlässliche Vergleichsbasis für Ihre Entscheidung.

Sanierungssimulation · FAQ

Sanierungsmaßnahmen und Varianten vergleichen

Mit der Sanierungssimulation testen Sie, was unterschiedliche Maßnahmen für Ihr Gebäude bewirken. Wählen Sie Maßnahmen einzeln oder als Kombination aus und vergleichen Sie Varianten unmittelbar. Die Fragen zeigen Ihnen, wie es geht.

Was zeigt mir die Sanierungssimulation?

Die Sanierungssimulation zeigt Ihnen, wie sich einzelne Maßnahmen oder ganze Maßnahmenkombinationen auf Ihr Gebäude auswirken. Sie können zum Beispiel Dämmmaßnahmen, Heizsysteme und Photovoltaik auswählen und die Veränderungen bei Energiekosten, Investitionskosten und Amortisation betrachten.

Sie können Maßnahmen einzeln ausprobieren oder zwei Varianten vergleichen. So finden Sie heraus, welche Möglichkeiten für Ihr Gebäude interessant sind, bevor Sie konkrete Angebote und eine detaillierte Planung beauftragen.

Kann ich auch nur eine einzelne Maßnahme prüfen?

Ja. Lassen Sie alle übrigen Maßnahmen deaktiviert und wählen Sie nur die gewünschte aus. Damit sehen Sie direkt, was diese Einzelmaßnahme in der Simulation verändert.

Welche Sanierungsmaßnahme bringt am meisten?

Wählen Sie zunächst nur eine Maßnahme aus und schauen Sie auf die jährliche Energiekosteneinsparung. Deaktivieren Sie diese Maßnahme wieder und testen Sie die nächste. So vergleichen Sie die Einzelwirkungen unmittelbar. Schauen Sie danach auch auf die Investitionskosten und die Amortisation: Die höchste Einsparung ist nicht automatisch die wirtschaftlichste Maßnahme.

Was passiert, wenn ich mehrere Maßnahmen kombiniere?

Wählen Sie zunächst eine Maßnahme aus und ergänzen Sie dann eine zweite. Der Kompass berechnet das gemeinsame Ergebnis. Die zusätzliche Einsparung kann kleiner ausfallen als bei einer Einzelmaßnahme, weil sich die Maßnahmen gegenseitig beeinflussen. Für den direkten Vergleich der Einzelwirkungen testen Sie jede Maßnahme zunächst separat.

Kann ich zwei Sanierungsvarianten nebeneinander vergleichen?

Ja. Stellen Sie in Variante A Ihre erste Maßnahmenkombination zusammen und wählen Sie in Variante B eine Alternative. Vergleichen Sie anschließend die Ergebnisse für Einsparung, Investitionskosten und Wirtschaftlichkeit. So können Sie auch unterschiedliche Heizsysteme oder unterschiedliche Dämmmaßnahmen gegenüberstellen.

Was passiert, wenn ich überhaupt nicht saniere?

Auch das können Sie vergleichen: Lassen Sie die Maßnahmen einer Variante unverändert und stellen Sie ihr eine Sanierungsvariante gegenüber. So sehen Sie, wie sich die Energiekosten des bestehenden Gebäudes im Vergleich zur sanierten Variante über die kommenden Jahre entwickeln.

Der Vergleich zeigt Ihnen, welche laufenden Kosten beim Nichtstun entstehen und welchen Unterschied die ausgewählten Maßnahmen bewirken. Berücksichtigen Sie für Ihre Entscheidung auch die jeweiligen Investitionskosten.

Muss ich für eine Wärmepumpe vorher alles dämmen?

Nein. Wählen Sie in der Simulation die Wärmepumpe und vergleichen Sie das Ergebnis mit weiteren Dämmmaßnahmen. So können Sie erkennen, wie sich die Gebäudehülle auf Energiebedarf und Wirtschaftlichkeit auswirkt.

Was bringt mir eine Photovoltaikanlage auf dem Dach?

Die PV-Berechnung im Sanierungskompass ist eine beispielhafte Abschätzung. Sie orientiert sich an der für Ihr Gebäude angenommenen verfügbaren Dachfläche und der Dachausrichtung. Daraus wird eine mögliche Größenordnung für die Photovoltaikanlage und ihren Stromertrag abgeleitet.

Wählen Sie in der Sanierungssimulation Photovoltaik aus und vergleichen Sie eine Variante mit PV mit einer Variante ohne PV. So sehen Sie, welche Investition ungefähr erforderlich wäre und welche Nutzungsmöglichkeiten und Einsparungen sich rechnerisch ergeben könnten.

Wichtig: Das ist keine Anlagenplanung und keine verbindliche Ertragsprognose. Wie viel Strom Sie tatsächlich erzeugen und selbst nutzen können, hängt unter anderem von der konkreten Belegung, Verschattung, Ausrichtung, dem Strombedarf und dem späteren Nutzungskonzept ab. Die Simulation soll Ihnen zunächst zeigen, welches Potenzial die Photovoltaik für Ihr Gebäude haben könnte und ob sich eine genauere Planung lohnt.

Ist ein Batteriespeicher sinnvoll?

Probieren Sie die Photovoltaik, soweit in Ihrer Variante verfügbar, mit und ohne Batteriespeicher aus. Vergleichen Sie den zusätzlichen Kostenaufwand mit dem dargestellten Nutzen. Ein Speicher ist nicht automatisch wirtschaftlicher, nur weil mehr Solarstrom im Gebäude genutzt werden kann.

Wie wirken sich steigende Energiepreise auf meine Entscheidung aus?

Öffnen Sie unten in der Simulation den Reiter „Energiepreise“. Dort können Sie die Annahmen zur künftigen Preisentwicklung verändern und beispielsweise ausprobieren, was bei stärkeren Gas- oder Ölpreissteigerungen passiert.

Vergleichen Sie anschließend die Energiekosten Ihrer Varianten erneut. So erkennen Sie, wie stark Ihre Entscheidung von der zukünftigen Entwicklung der Energiepreise abhängt. Probieren Sie am besten mehrere Entwicklungen aus, statt sich nur auf eine Prognose festzulegen.

Welche Maßnahme lohnt sich wirtschaftlich am meisten?

Vergleichen Sie bei jeder Maßnahme die jährliche Einsparung mit den Investitionskosten und der angezeigten Amortisation. Testen Sie zuerst Einzelmaßnahmen und anschließend sinnvolle Kombinationen. So erkennen Sie, wofür sich Ihr Budget am wirkungsvollsten einsetzen lässt.

Kann ich die geschätzten Investitionskosten durch Handwerkerangebote ersetzen?

Ja. Wenn konkrete Angebote vorliegen, können Sie die Investitionskosten in der App anpassen und den Variantenvergleich mit Ihren eigenen Zahlen erneut betrachten.

Wie gehe ich nach dem Variantenvergleich weiter vor?

Nutzen Sie Ihre bevorzugte Variante als Grundlage, um gezielt Angebote einzuholen und die Maßnahmenplanung zu konkretisieren. Wenn Angebote vorliegen, können Sie die Kosten im Kompass aktualisieren und erneut vergleichen.

Kostenkompass · Einstieg

Was kommt finanziell auf mich zu?

Der Kostenkompass beantwortet die Frage, was Ihre gewählte Sanierung für Sie persönlich bedeutet: Wie viel müssen Sie einmalig bezahlen, welche monatliche Belastung entsteht und welche Einsparungen oder möglichen Mieteinnahmen stehen dem gegenüber? Die Antwort hängt davon ab, wem das Gebäude gehört und wie Sie es nutzen.

SCHRITT 1 · EIGENTUM

Wem gehört das Gebäude?

Wohnungseigentümergemeinschaft: Sie sehen die gemeinschaftliche Investition, Rücklagen, Sonderumlage und WEG-Kredit sowie Ihren individuellen Anteil.

Alleineigentum: Sie tragen die Investition selbst und betrachten Ihre Eigenmittel und den benötigten Kredit.

SCHRITT 2 · NUTZUNG

Wie nutzen Sie die Immobilie?

Selbstnutzer: Im Mittelpunkt stehen Kreditbelastung, eigene Heizkostenersparnis und gegebenenfalls persönliche Förderboni.

Vermieter: Im Mittelpunkt stehen Kreditbelastung, eine mögliche Modernisierungsmieterhöhung und die Heizkostenersparnis für Mieter.

Ein Gebäude, unterschiedliche Perspektiven: Sie können die Auswahl wechseln und so betrachten, was dieselbe Sanierung für unterschiedliche Eigentümer- und Nutzungssituationen bedeutet.

Kostenkompass: Finanzierung und persönliche Kosten

Was zeigt mir der Kostenkompass?

Der Kostenkompass zeigt Ihnen, was die ausgewählte Sanierungsvariante finanziell bedeutet. Sie sehen die Investition für das Gebäude, mögliche Förderbeträge, die Finanzierung und Ihre persönlichen finanziellen Auswirkungen. Welche Angaben und Ergebnisse relevant sind, hängt davon ab, wem das Gebäude gehört und wie Sie es nutzen.

Warum muss ich zuerst zwischen Wohnungseigentümergemeinschaft und Alleineigentum wählen?

Bei einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) gehören die gemeinschaftlichen Kosten mehreren Eigentümern. Der Kostenkompass zeigt deshalb die Finanzierung der Gemeinschaft und Ihren persönlichen Anteil. Bei Alleineigentum tragen Sie die Investition grundsätzlich selbst. Hier geht es um Ihre Eigenmittel und den benötigten Kredit, nicht um eine WEG-Sonderumlage.

Was ändert sich, wenn ich Selbstnutzer oder Vermieter auswähle?

Als Selbstnutzer betrachten Sie insbesondere Ihre persönliche Kreditbelastung und die mögliche Heizkostenersparnis. Als Vermieter sehen Sie stattdessen insbesondere die mögliche Modernisierungsmieterhöhung und die Heizkostenersparnis des Mieters. Die gewählte Nutzungsart beeinflusst außerdem, welche zusätzlichen Eingaben und Förderboni angezeigt werden.

Was wähle ich, wenn ich eine Wohnung selbst nutze und andere vermiete?

Bei gemischter Nutzung können Sie zwischen den Perspektiven Selbstnutzer und Vermieter wechseln. Betrachten Sie zunächst die selbst genutzte Wohnung und anschließend die vermietete Wohnung. Die App zeigt die Auswirkungen jeweils für die gewählte Perspektive, nicht automatisch eine zusammengefasste Gesamtabrechnung aller unterschiedlich genutzten Wohnungen.

Wie wird mein Anteil an den Kosten einer Eigentümergemeinschaft ermittelt?

Wählen Sie unter „Kostenverteilung“ entweder Miteigentumsanteile oder Wohnfläche. Tragen Sie bei der MEA-Verteilung Ihren Anteil und die Gesamt-Miteigentumsanteile ein; bei der Flächenverteilung Ihre eigene Wohnfläche. Daraus berechnet der Kostenkompass Ihren Anteil an der gemeinschaftlichen Finanzierung.

Was ist der Unterschied zwischen Rücklage, Sonderumlage und Kredit?

Die Rücklage ist bereits vorhandenes Geld der Eigentümergemeinschaft. Eine Sonderumlage wird zusätzlich von den Eigentümern aufgebracht. Der WEG-Kredit finanziert den verbleibenden Betrag über laufende Raten. Sie können im Kostenkompass verändern, wie diese drei Bestandteile zusammenspielen.

Warum wird bei Alleineigentum keine Sonderumlage angezeigt?

Eine Sonderumlage ist eine zusätzliche Zahlung der Eigentümer innerhalb einer Wohnungseigentümergemeinschaft. Beim Alleineigentum finanzieren Sie die Investition dagegen aus eigenen Mitteln und gegebenenfalls einem Kredit. Deshalb passt der Kostenkompass die Eingaben an die gewählte Eigentumsform an.

Wie finde ich eine passende Finanzierung?

Geben Sie die verfügbaren Rücklagen beziehungsweise Eigenmittel ein. Legen Sie fest, wie viel davon eingesetzt werden soll und, bei einer WEG, wie hoch die Sonderumlage sein darf. Der Kostenkompass zeigt den verbleibenden Kredit. Ändern Sie anschließend Zinssatz und anfängliche Tilgung und beobachten Sie, wie sich die monatliche Kreditrate verändert.

Wie viel kostet mich die Sanierung persönlich pro Monat?

Unter „Ihre persönlichen finanziellen Auswirkungen“ sehen Sie die monatliche Kreditbelastung und die weiteren Werte Ihrer gewählten Perspektive. Bei einer WEG wird Ihr Anteil an der gemeinschaftlichen Finanzierung berücksichtigt. Eine Sonderumlage oder eingesetzte Eigenmittel werden zusätzlich als einmaliger Betrag dargestellt.

Warum sehe ich als Selbstnutzer zusätzliche Heizungsförderung?

Bei bestimmten geförderten Heizungsmaßnahmen können für berechtigte Selbstnutzer persönliche Boni hinzukommen. Der Kostenkompass unterscheidet diese persönlichen Boni von der Grundförderung für das Gebäude. Im entsprechenden Bereich können Sie die erforderlichen Angaben machen und den möglichen zusätzlichen Zuschuss betrachten.

Was bedeutet „Förderzuschuss zunächst mitfinanzieren“?

Ein Förderzuschuss kann erst nach Bezahlung der Rechnungen ausgezahlt werden. Mit dieser Option sehen Sie, wie sich eine zwischenzeitlich notwendige Finanzierung des Zuschusses auf den Kreditbedarf auswirkt. Die spätere Auszahlung wird nicht automatisch als Sondertilgung gerechnet.

Kann ich die mögliche Modernisierungsmieterhöhung berechnen?

Ja. Wählen Sie „Vermieter“ und tragen Sie die aktuelle Nettokaltmiete pro Quadratmeter ein. Der Kostenkompass berechnet eine mögliche Mieterhöhung unter Berücksichtigung der angesetzten Modernisierungskosten, Fördermittel, Instandsetzungsanteile und hinterlegten Grenzen. Über „Wie wurde die mögliche Mieterhöhung berechnet?“ können Sie die Herleitung aufklappen.

Warum muss ich bei der Mieterhöhung den Bauteilzustand angeben?

Nicht jede Ausgabe für ein Gebäude ist eine umlagefähige Modernisierung. Kosten, die auf erforderliche Instandsetzung entfallen, müssen bei der Modellrechnung entsprechend berücksichtigt werden. Deshalb fragt der Kostenkompass bei ausgewählten Bauteilen nach dem Zustand „Intakt“, „Teilweise sanierungsbedürftig“ oder „Instandsetzung erforderlich“.

Warum ist die mögliche Mieterhöhung nicht gleich der tatsächlichen Mieterhöhung?

Der angezeigte Betrag ist ein berechneter Orientierungswert. Ob und in welcher Höhe eine Modernisierungsmieterhöhung tatsächlich zulässig ist, hängt unter anderem von den konkreten Kosten, Fördermitteln, früheren Mieterhöhungen und den rechtlichen Voraussetzungen des Mietverhältnisses ab. Der Kostenkompass macht die Größenordnung sichtbar; er ersetzt nicht die Prüfung im Einzelfall.

Wem kommt der wirtschaftliche Vorteil einer Photovoltaikanlage zugute?

Das hängt davon ab, wer die Anlage betreibt und wie der erzeugte Strom genutzt wird. Möglichkeiten sind zum Beispiel die Versorgung einer Wärmepumpe, Eigenverbrauch, Stromlieferung an Bewohner oder die Einspeisung ins Netz. Der Nutzen kann beim Eigentümer, der Eigentümergemeinschaft oder den Bewohnern entstehen. Deshalb rechnet der Kostenkompass keinen pauschalen persönlichen PV-Vorteil an. Wenn Photovoltaik ausgewählt ist, finden Sie beim Kostenblock den aufklappbaren Hinweis „Photovoltaik – wirtschaftliche Nutzung“.

Kann ich die Ergebnisse ausdrucken?

Ja. Über „Finanzierung drucken / als PDF speichern“ können Sie die dargestellte Finanzierung für Ihre Unterlagen ausgeben.